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Joghurtbecher von Activia nun aus PLA
Danone stellt mit Unterstützung des WWF auf umweltfreundlichere Verpackung um, der Joghurtbecher von Activia ist künftig aus Biokunststoff PLA (Polymilchsäure).
Der Biokunststoff PLA wird aus pflanzlichen, und somit natürlich nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, so Danone; Ziel ist es, fossile Ressourcen zu schonen und den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren: Für den neuen Becher werden 43 Prozent weniger fossile Rohstoffe benötigt. Seine Klimabilanz ist um 25 Prozent besser als die einer herkömmlichen Verpackung. Zusätzlich will Danone mit PLA mittelfristig einen neuen, geschlossenen Wertstoffkreislauf initiieren: PLA-Verpackungen sollen wieder zu PLA recycelt werden. Der Becher wurde in enger Kooperation zwischen Danone und dem WWF entwickelt. Dabei wurden alle umweltrelevanten Aspekte in der Entwicklung berücksichtigt. Das zeigt sich auch im WWF Logo auf dem Produkt mit dem Zusatz „Partner für umweltfreundlichere Verpackung“.
Für den WWF sind Verpackungen aus PLA eine zukunftsträchtige Alternative. Seit einigen Jahren gibt es bereits Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, als Alternative zu Kunststoffen aus fossilen Rohstoffen (Erdöl). Aber nicht jeder Biokunststoff ist automatisch „nachhaltig“. Deshalb ist es umso wichtiger, die ökologischen Auswirkungen des neuen Joghurtbechers entlang der gesamten Wertschöpfungskette genau zu prüfen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass beim Anbau der pflanzlichen Rohstoffe definierte Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.
Quelle: Glocalist
Heinz adaptiert Coca Colas “Plant Bottle”
Coca Cola’s patentierte “PlantBottle”, die zu 30% auf pflanzlichem Material basiert, wird nun auch für Heinz Ketchup benutzt. Heinz gibt an alle 20-ounce Flaschen in den USA in diesem Sommer zu wechseln. Der Ketchuphersteller erklärt, dass die Flaschen aus einem pflanzenartigem Material hergestellt werden der durch einen innovativen Prozess entsteht, in dem die natürlichen Zucker der Pflanze in einen Grundstoff für PET- Flaschen umgewandelt werden. Immoment wird die Flasche aus Zuckerrohrethanol aus Brasilien gemacht, eigentlich der einzige Rohstoff der von weltweiten “Vordenkern” anerkannt wird.
Die Flasche enthält einen “sprechenden Aufkleber” der fragt “Rate aus welchem Material ich hergestellt bin?”.
Heinz Produkte in den PlantBottles werden im Juni beginnen, mit einem vorraussichtlichem Totalvolumen von 120 Millionen Flaschen in diesem Jahr. Dies entspricht ungefähr einem fünftel aller weltweit verkauften Heinz Flaschen. Das “Wall Street Journal” gibt an das Heinz “plant die Verpackung weltweit auf den Markt zu bringen, als Teil einer Initiative um seinen Treibhausgasausstoss, die Reststoffe und den Wasser- und Energieverbrauch um mindestens 20% bis 2015 zu senken.
Es ist keine perfekte Lösung, aber ein positiver Schritt vorwärts.
Quelle: Treehugger



