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Die Festival Saison hat endlich wieder begonnen!

Die schönste Zeit des Jahres hat endlich begonnen, die Temperaturen steigen langsam, alles blüht und die Eisdielen öffnen wieder ihre Pforten. Aber wohl genauso wichtig: Die Festivalsaison hat begonnen! Zeit um eine kleine Rundreise durch Europa zu starten für die schönsten und verrücktesten Festivals mit einzigartigen und nachhaltigen Lösungen!

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Kompostieren zu Hause, das sollte jeder mal probieren!

Beim Kompostieren von Abfall kreiert ihr eigentlich ein kleines Ökosystem. Bakterien, Schimmelpilze und Kleintiere wie Würmer und Schnecken wandeln Grünabfälle in eine nährstoffreiche Ressource für unsere Pflanzen um. Damit dieses Ökosystem funktionieren kann, wird ein bestimmtes  Verhältnis von Feuchtigkeit, Sauerstoff und Wärme benötigt. Was viele leider nicht wissen, ist, dass Ihr selber einen großen Teil des Kreislaufs schließen könnt. „Hauskompostierung“ klingt oft schwieriger, als es wirklich ist und ein großer Garten ist nicht mal unbedingt eine Notwendigkeit! Es sind verschiedene Kompostsysteme möglich, von denen einige im Haus oder auf dem Balkon angewendet werden können.

Traditioneller Komposthaufen

Hierfür ist natürlich ein Garten notwendig, da die Außenmasse mindestens 1,5 Meter in Höhe, Breite und Länge sein sollte. Die Box selbst kann man aus Holz, Drahtgeflecht oder Ästen selber herstellen. Stellt bitte stets sicher, dass der Behälter immer im direkten Kontakt mit dem Boden ist, da sonst kleine Tierchen und Bakterien den Kompost nicht erreichen können. Beachtet auch, dass der Kompost mindestens alle 6 Wochen umgesetzt werden muss, deswegen sollte der Behälter nicht allzu hoch sein. Eine andere Möglichkeit ist es eine Klappe anzubringen, durch die der Kompost vom Boden einfach nach oben geschichtet werden kann. Das Umschichten sorgt nicht nur für einen guten Kompost, sondern verhindert auch den Geruch.

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Beercycling

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Das Roskilde Festival macht Bier aus Pisse

What would Jesus do? Er machte Wein aus Wasser und die Dänen tun es ihm nach. Beercycling heißt das Zauberwort. Das Roskilde-Festival in Dänemark will aus dem Urin der Festivalbesucher Bier herstellen.

Blasendruck auf Festivals: eine echte Nahtoderfahrung. Wer schon mal auf einem Festival mitten im besten Part seiner Lieblingsband überlegt hat, ob das mit dem in die Flasche pullern nicht doch eine Alternative wäre, der kennt das. Jedes Jahr wird auf Festivals hektoliterweise Urin produziert. Dass man damit auch etwas sinnvolles anfangen kann, hat jetzt das Roskilde-Festival in Dänemark bewiesen.

#frompisstopilsner. So heißt laut dem Guardian die Kampagne mit der die Dänen die im Urin enthaltene Gerste nutzen wollen, um damit Pflanzen zu düngen. Wenn man die nämlich aus dem Pipi rausfiltert und nicht einfach so in die Natur entlässt, kann man damit etwas richtig sinnvolles anfangen. Das Ganze ist nicht nur gut für die Geruchssituation auf Festivals, sondern auch für die Umwelt. Wildschiffen verursacht jedes Jahr einen immensen Schaden an der Natur, gerade auf Festivals, wo die Konfirmandenbläschen auch mal zuhauf drücken können.

Quelle: BR Puls
Bild: Pixabay

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Resteboxen sollen Verschwendung von Essen stoppen

CIMG3824In Restaurants, Kantinen oder auf dem Volksfest – jährlich werden 23,6 Kilogramm Essen pro Gast weggeworfen. Mit der Aktion «Restlos genießen» will das Bundesernährungsministerium zusammen mit der Initiative «greentable» jetzt etwas gegen die Verschwendung unternehmen.

Zunächst werden bundesweit 15 000 kompostierbare Reste-Boxen kostenfrei in Restaurants verteilt, kündigte die Parlamentarische Staatssekretärin Maria Flachsbarth in Hamburg an.

Die Restaurants sollen künftig ihren Gästen aktiv anbieten, Reste einzupacken, sagte Marcus Ramster von «greentable». Und die Gäste sollen ermutigt werden, im Lokal nach dieser Möglichkeit zu fragen.

Das Hamburger «Landhaus Scherrer», ein Gourmet-Haus an der Elbchaussee, ist das erste Restaurant, das die Boxen anbietet. Sternekoch und Hausherr Heinz O. Wehmann versteht sich als Wegbereiter der Nachhaltigkeit. «Die Reste-Box ist für uns nur der letzte Schritt». Schon vorher könne jedes Restaurant viel gegen die Verschwendung tun. «Wir werfen nichts weg.» Zum Beispiel? Aus einem ganzen Filet werde ein Medaillon, ein Filetgeschnetzeltes und ein Ragout. «Dazu gehört aber Fachwissen.»

Die «greentable»-Gründer Matthias Tritsch und Marcus Ramster hoffen darauf, einen Mentalitätswandel anzustoßen. 1000 Restaurants in Hamburg hatten sie schon gefragt, nur eins wollte mitmachen, räumte Tritsch ein. Auch Flachsbarth befürchtet: «Wir müssen sicherlich dicke Bretter bohren.» Es gehe um die Wertschätzung für Lebensmittel.

Die Reste-Boxen stammen von einem Hersteller in den Niederlanden. «Sie sind in der Kompostieranlage in acht Wochen verrottet», sagte Wolfgang Thole vom Unternehmen «biofutura».

Die Aktion «Restlos genießen» ist Teil des Projekts «Zu gut für die Tonne» beim Bundesministerium. Dafür steht jährlich knapp eine Million Euro zur Verfügung.